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	<title>Grande Loge de Luxembourg</title>
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	<description>Puissent tous les hommes se souvenir qu&#039;ils sont frères. - Voltaire</description>
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		<title>Komponisten, Dirigenten und Professoren mit Freimaurerschurz</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jun 2013 13:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Paul Rousseau]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Articles]]></category>
		<category><![CDATA[Komponisten]]></category>
		<category><![CDATA[Musique]]></category>
		<category><![CDATA[RTL]]></category>
		<category><![CDATA[Zinnen]]></category>

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		<description><![CDATA[FAQ = Frequent Asked Questions (Oft Gestellte Fragen) liest man auf manchen Web-Seiten. So z.B. könnte man die Frage stellen: &#8211; Nennen sie uns Luxemburger Komponisten, Dirigenten und Professoren mit Freimaurerschurz Henri Joseph Cornely ist seit seiner Aufnahme am 25. Juni 1808 Mitglied der Loge les Enfans de la Concorde fortifiée. *20.02.1785 in Andernach (Rheinland-Pfalz; [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>FAQ = Frequent Asked Questions (Oft Gestellte Fragen) liest man auf manchen Web-Seiten. So z.B. könnte man die Frage stellen: &#8211; Nennen sie uns Luxemburger</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #00ccff; text-decoration: underline;">Komponisten, Dirigenten und Professoren mit Freimaurerschurz</span></span></strong></em></p>
<p><strong>Henri Joseph Cornely</strong> ist seit seiner Aufnahme am 25. Juni 1808 Mitglied der Loge les Enfans de la Concorde fortifiée.</p>
<p>*20.02.1785 in Andernach (Rheinland-Pfalz; Deutschland);<br />
+11.03.1866 in Luxemburg</p>
<p>1820 erscheint das 1. gedruckte Mitgliederverzeichnis seiner Loge seit der Herrschaft des holländischen Königs über das Grossherzogtum Luxemburg. Unter den Brüdern befindet sich</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Cornely.png"><img class="alignnone size-full wp-image-706" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Cornely.png" alt="Cornely" width="432" height="37" /></a></p>
<p>Er hat schon lange seinen Beruf als Drucker an den Nagel gehängt und widmet sich nur noch der Musik. 1821 eröffnet er einen Musikladen und gründet die erste Musikschule der Stadt Luxemburg auf privater Basis. Er wird tatkräftig durch den Gemeindesekretär und Bruder Mathieu-Lambert Schrobilgen, der spätere Grossmeister des Suprême Conseil, unterstützt. Seit 1816 leitet er die Logenmusikkapelle. 1820 befindet sich auf der Mitgliederliste unter „Frères à talens“, talentierte (begabte) Brüder: <strong>Jean-Pierre Grevig</strong> , Musiker. *03.04.1783 zu Luxemburg Grevig wurde am 6. Dezember 1806 als Lehrling aufgenommen. 1828 ist er Meister und bezeichnet sich jetzt als Musikprofessor.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Grevig.png"><img class="size-full wp-image-708 aligncenter" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Grevig.png" alt="Grevig" width="198" height="83" /></a></p>
<p>Seit dem Einrücken der preussischen Regimenter in die Bundesfestung Luxemburg zählen ein Dutzend Offiziere als regelmässige Besucher der Loge les Enfans de la Concorde fortifiée. 1820 folgen weitere Regimenter. Die Zahl der preussischen Brüder wächst in dem Masse, dass diese nun erwägen, eine eigenständige Loge unter dem Schutz der Grossen-National-Mutterloge Zu den drei Weltkugeln (Orient Berlin) zu gründen.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Beutler.png"><img class="size-full wp-image-709 alignleft" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Beutler.png" alt="Beutler" width="207" height="205" /></a></p>
<p>1821 wird als offizielles Stiftungsjahr der Loge Blücher von Wahlstadt angesehen.</p>
<p>Gründungsmitglied ist u.a. <strong>Christoph Beutler</strong>, ehemaliger Kapellmeister im 39. Infanterie-Regiment. *1798 +1876 in Luxemburg 1820 heiratet er Anne-Marie Jones. Sie stirbt 1832. Auf Grund der vielen Dienste, welche er der Loge geleistet hat, wird Br∴Beutler 1851 die Würde eines Ehrenmeisters vom Stuhl verliehen.</p>
<p><strong>1854</strong> Die Abschrift der Mitgliederliste der Loge erwähnt:</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Signatures_Dirigenten.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-714" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Signatures_Dirigenten.jpg" alt="Signatures_Dirigenten" width="640" height="447" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Signatures_Dirigenten-300x209.jpg 300w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Signatures_Dirigenten.jpg 640w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>1857-1858 stehen folgende Brüder im gedruckten Mitgliederverzeichnis der Sankt Johannis-Freimaurerloge Blücher von Wahlstadt im Orient zu Luxemburg</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Neisse.png"><img class="alignnone size-full wp-image-716" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Neisse.png" alt="Neisse" width="429" height="104" /></a></p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Faust.png"><img class="alignnone size-full wp-image-718" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Faust.png" alt="Faust" width="432" height="34" /></a></p>
<p>* Neisse , 18.02.1825, + Bad Cudowa , 12.09.1892 Nach der Ausbildung zum Militärmusiker in Annaberg (Schlesien) übernimmt Faust 1853 als Stabshoboist die Leitung des Musikkorps des preußischen Füsilier-Regiments Nr. 36 in Halle an der Saale.</p>
<p>1859 lässt er sich zum (Schlesischen) Grenadier-Regiment Nr. 11 nach Breslau versetzen. 1865 quittiert er den Militärmusikdienst und übernimmt die Leitung des Orchesters der Stadt Waldenburg, 1869 wird zum Stadtmusikdirektor ernannt. Drei seiner Marschkompositionen werden in die preußische Armeemarsch-Sammlung aufgenommen und sind in das Repertoire der Musikkorps der Bundeswehr übernommen worden.</p>
<p>&#8211; Defiliermarsch AM II, 168 (war der Parademarsch des 1. Württembergischen Pionier-Bataillons Nr. 13 in Ulm. 7. Infanterie-Brigade) Der im Jahr 1855 komponierte Defiliermarsch (Armeemarsch II, 126 (AM II, 168) ist heute der bekannteste Marsch mit diesem Titel in Deutschland. Er wird häufig zu offiziellen Anlässen der Bundeswehr wie Staatsbesuchen oder Gelöbnissen gespielt</p>
<p>&#8211; Glück auf, Marsch ; &#8211; Die Marketenderin, Polka (Trabmarsch &#8211; Mit klingendem Spiel, Marsch</p>
<p>66 <strong>Koellner, Gottfried</strong> Musikmeister des 39. 42 1 Mainz Inf.-Regiments 42.1</p>
<p>74 <strong>Lübbert, Friedrich</strong> Musikmeister des 37. 39 3 Inf.- Regiments 39.3</p>
<blockquote><p><strong>Der Helenenmarsch</strong> (Armeemarsch II, 127 (Armeemarsch II, 173)) wurde im Jahr 1857 vom preußischen Militärmusiker Friedrich Lübbert (1818–1892) für das Brandenburgische Füsilierregiment Nr. 35 komponiert. Der Marsch entstand ursprünglich unter dem Titel „Schwarz und Weiß“ nach den preußischen Landesfarben; selten wird er noch heute unter diesem Titel geführt. Für das Regiment, das zu diesem Zeitpunkt in Luxemburg stationiert war, hatte der Kommandeur einen Kompositionswettbewerb für einen neuen Parademarsch ausgeschrieben. Sieger wurde Lübbert, der seinen Marsch mit dem ursprünglichen Titel „Schwarz und Weiß“ daraufhin der Frau des Kommandeurs, Helene von Hülsen, widmete und nach ihr neu benannte. Die Komposition fällt besonders durch ihr äußerst eingängiges und schwungvolles Thema auf, das aufgrund seiner Exaktheit im 2/4-Takt besonders gut zur Untermalung des Marschtritts geeignet ist. Heute ist der Helenenmarsch u.a. der Traditionsmarsch des Heeresführungskommandos in Koblenz.</p>
<p>Der Helenenmarsch erreichte in den 1970er Jahren in Deutschland einen gewissen Bekanntheitsgrad, da Loriot ihn als Musik für seine kabarettistische Darstellung des Opa Hoppenstedt im Sketch „Weihnachten bei Hoppenstedts“ auswählte. Die Szene, in der Hoppenstedt mit schwungvollen Armbewegungen den Marschtakt des Helenenmarsches unterstreicht, gehört heute sicherlich zu den Kultszenen der deutschen Fernsehkomik.</p></blockquote>
<p>82 <strong>Orlamünder, Johann</strong>: Vorstand der Musikschule des Knabeninstituts in Annaburg , 41 Jahre alt, 2 [Geselle]</p>
<p><strong>Friedrich Andreas Toepel</strong> ist noch immer zahlendes Mitglied der Loge, befindet sich aber mittlerweile in Wittenberg als Commissionär.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Toepel.png"><img class="alignnone size-full wp-image-722" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Toepel.png" alt="Toepel" width="222" height="93" /></a></p>
<p>Am 2. Dezember 1842 marschieren 12 Offiziere und 60 Soldaten des Luxemburger Bundeskontingents in das ehemalige Abteistädtchen Echternach ein. Als Unterkunft dient ihnen ein Flügel des ehemaligen Benediktinerklosters. Unter den Freiwilligen befindet sich der erste Stabshornist (Kapellmeister),</p>
<p><strong>Franz Bernard Ferdinand Hoebig</strong>. *19.02.1810 in Langenöls (Schlesien) [heute: Olszynka Lubańka, Polen] +04.03.1900 13.02.1849 erwirbt er die Luxemburger Nationalität.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Hoebig.png"><img class="alignnone size-full wp-image-724" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Hoebig.png" alt="Hoebig" width="108" height="151" /></a>10</p>
<p style="text-align: left;">1848 bilden Offiziere und Echternacher Bürger die (Zivil-)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Loge St. Jean de l’Espérance </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>(Zur Hoffnung)</strong></p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Echternach.png"><img class="alignnone size-full wp-image-725 aligncenter" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Echternach.png" alt="Echternach" width="149" height="130" /></a></p>
<p>1848 finden zehn Aufnahmen statt.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Hoenig.png"><img class="alignnone size-full wp-image-728" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Hoenig.png" alt="Hoenig" width="432" height="44" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Hoenig-300x30.png 300w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Hoenig.png 432w" sizes="(max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a></p>
<p>Drei Monate später wird Höbig Geselle. Die feierliche Lichteinbringung muss wegen der revolutionären Stimmung im Lande vertagt werden und wird erst 1851 begangen. Bei der Gestaltung der Tempelfeier steht Höbig, nun im Meistergrad, den musizierenden Brüdern vor. Höbig bekleidet diesen Posten noch 1859. Unter den Nachkommen von Franz Bernard Ferdinand Höbig befindet sich die Luxemburger Tonkünstlerin Lou Koster (11).</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Toepel.png"><img class="size-full wp-image-722 aligncenter" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Toepel.png" alt="Toepel" width="222" height="93" /></a>12</p>
<p>1845 entschliessen sich die Stadtväter Luxemburgs die städtische Musikschule zu eröffnen. Die Brüder Cornély und <strong>Wilhelm Ziller</strong> werden als Professoren ernannt.</p>
<p>*21.02.1811 in Tiefenort (Thüringen, Deutschland) Ziller wird am 02.11.5845 als Lehrling in der Loge les Enfans de la Concorde fortifiée aufgenommen und 1846 in den Meistergrad erhoben. 1853 bekleidet er den 7. und letzten Grad des Französischen Ritus: Souverain Prince Rose-Croix</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Ziller_2.png"><img class="size-full wp-image-730 aligncenter" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Ziller_2.png" alt="Ziller_2" width="200" height="84" /></a></p>
<p>1847 hat das, in Diekirch kaserniert 2. Bataillon, einen Musikmeister namens</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Johann Anton Zinnen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Zinnen.png"><img class="alignnone size-full wp-image-732" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Zinnen.png" alt="Zinnen" width="186" height="143" /></a>13</p>
<p>* 25.04.1827 in Neuerburg, Grossherzogtum Luxemburg [heute: Rheinland/Pfalz, Deutschland]</p>
<p>+ 16.05.1898 in Neuilly/Seine bei Paris</p>
<p>10.02.1849: Zinnen erlangt die Luxemburger Nationalität.</p>
<p>Zinnens Antrag zum Eintritt in die Loge wird von einigen Brüdern schräg beurteilt, da ihnen der Kandidat „zu jung“ scheint. Doch die Wogen glätten sich.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Zinnen_2.png"><img class="alignnone size-full wp-image-734" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Zinnen_2.png" alt="Zinnen_2" width="432" height="35" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Zinnen_2-300x24.png 300w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Zinnen_2.png 432w" sizes="(max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a></p>
<p>Ein Jahr später wird Zinnen zum Meister erhoben. 1854 stellt er seinen Austrittsgesuch an die Loge. Seit 1852 wohnt er in Stadt-Luxemburg und bekleidet dort die Stelle als Direktor der Musikschule. 1860 wird er als Mitglied der Loge les Enfans de la Concorde fortifiée geführt. Er leitet in der „blauen“ Loge, so wie im Kapitel die musizierenden Brüder. In der profanen Welt ist Zinnen „der Nationalkomponist“. Noch heute singt der Luxemburger die beiden Texte, welche er vertont hat: „de Feierwon“ und „Ons Hémecht“ (die Luxemburger Nationalhymne). Vergessen sind seine Vertonungen, Umänderungen von Partituren, Freimaurerlieder für die Luxemburger „colonne d’harmonie“. 1882 wird die städtische Musikschule geschlossen. Als Auslöser dieser Situation gibt man Streitigkeiten unter dem Lehrpersonal an. Der plausible Hintergrund: die Stadtkasse ist leer und soll durch den Verkauf des Stadtwaldes „Bambesch“ wieder gefüllt werden. Zinnen wird eine stattliche Abfindungssumme ausbezahlt. Er zieht verbittert zu seinen Töchtern nach Paris. Ob er je eine Pariser Loge besucht hat, konnte bis jetzt nicht ermittelt werden. Zinnen, SPR+, wird 1891 und 1893 noch auf der Mitgliederliste geführt.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Decker.png"><img class="alignnone size-full wp-image-735" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Decker.png" alt="Decker" width="153" height="65" /></a></p>
<p>1879 Der “sous-chef“ der Militärkapelle der luxemburger Freiwilligenarmee,<strong> Philippe Decker</strong>, wird zum neuen Kapellmeister ernannt.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Decker_Photo.png"><img class="size-full wp-image-738 aligncenter" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Decker_Photo.png" alt="Decker_Photo" width="119" height="171" /></a></p>
<p>*12.11.1840 in Fels</p>
<p>Als Prinz Heinrich der Niederlande, Statthalter in Luxemburg, in zweiter Ehe die Prinzessin Marie-Elisabeth-Luise-Frederike von Preussen ehelicht, widmet Decker dem Brautpaar einen Festmarsch. Die Uraufführung geschieht anlässlich des Festkonzerts am 31. Oktober 1878 im Stadthaus der Hauptstadt.</p>
<p>21.04.5879 Philippe Decker wird als Lehrling in die Loge les Enfans de la Concorde fortifiée im Orient Luxemburg aufgenommen.</p>
<p>1880 teilt er mit Bruder Vermaest das Amt des „Maître d’harmonie“.</p>
<p>1881 tritt Phil. Decker aus der Loge aus. Am Festkonzert zu Ehren des jungen Brautpaares am 31. Oktober wirken u.a. zwei Herren Professoren vom Konservatorium mit:</p>
<p>• <strong>Hyppolite Van Acker</strong>: *01.12.1852 zu Gent (B); Unterricht in der kleinen Violine ; (1875-1882)</p>
<p>• <strong>Jean Vermas</strong>t : *07.01.1855 zu Ysendyke (NL), +1897; Pianounterricht (1875-1882) Beide werden am 06.07.5879 Lehrlinge der Loge les Enfans de la Concorde fortifiée im Or∴ Luxemburg,</p>
<p>1880 werden sie zu Gesellen befördert.</p>
<p>1883 werden sie zu Meistern erhoben. Bruder Van Acker lebt fortan als Musikprofessor in Nancy, 1891 wohnt er in Ostende (B).</p>
<p>1891 Bruder Vermaest ist SPR+.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Notes_2.png"><img class="alignnone size-full wp-image-740" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Notes_2.png" alt="Notes_2" width="272" height="114" /></a></p>
<p>Der letzte Dirigent, in der Grande Loge de Luxembourg aufgenommen, ist,</p>
<p><strong>Johny Pleger</strong></p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Pleger.png"><img class="size-full wp-image-741 alignleft" style="margin: 5px 15px;" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Pleger.png" alt="Pleger" width="224" height="284" /></a>*11.12.1913 in Ettelbrück; +14.09.1988 in Luxemburg Nach 1945 dirigiert Johny Pleger das kleine Unterhaltungsorchester von RTL. Später fungiert er als Professor am städtischen Konservatorium und leitet die Klasse für angehende Dirigenten. Johny Pleger leitet mehrere Chöre, so die „Chorale Municipale Ons Hemecht“ (Petingen). Auch steht er längere Zeit dem Gesang- und Musikverband Union Grand-Duc Adolphe als Vizepräsident vor. Die UGDA ist die Nachfolgegesellschaft des 1863 gegründeten Allgemeiner Luxemburger Musikverein, dessen erster Präsident Johann Anton Zinnen (siehe oben) ist. Es besteht eine Tonaufnahme des französischen Freimaurerliedes „Frères et Compagnons de la Maçonnerie“, zu welchem Johny Pleger eine neue Weise schrieb. Dreiunddreissig musikunbegabte widerwillige Brüder der Grossloge zum (richtigen) Singen zu bringen zeigt die pädagogisch wertvolle Seite dieses überaus herzlichen Dirigenten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/9soeurs.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-745" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/9soeurs.jpg" alt="9soeurs" width="162" height="216" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lesneufsoeurs.net">http://www.lesneufsoeurs.net/prag_fr/home.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1.) Die Brüder folgen in chronologischer Reihenfolge ihres Eintritts in die Loge</p>
<p>2.) Graevig, Groevig</p>
<p>3.)  In der neueren Deutschen Kaiserzeit stand (fast) immer ein Prinz des kaiserlichen Hauses als Prinzprotektor schützend über der Freimaurerei. Nichtsdestoweniger  mussten die Logen des Reiches jedes Jahr ihre Mitgliederlisten an den respektiven Polizeistellen abliefern. So auch die preussische [Garnisons-]</p>
<p>Loge Blücher von Wahlstadt, im Orient [der Bundesfestung] Luxemburg. Abschrift heute im Landeshauptarchiv Koblenz.</p>
<p>4.) Das heutige Nysa in Polen.</p>
<p>5.) Bad Kudowa = Kudowa Zdrój im heutigen Polen.</p>
<p>6.) Notiz: Wikipedia und <a href="http://www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/musik/bestand/datenbanken-register-verzeichnisse/lexikon-zur-militaermusik-in-wuerttemberg/" target="_blank">http://www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/musik/bestand/datenbanken-register-verzeichnisse/lexikon-zur-militaermusik-in-wuerttemberg/</a></p>
<p>7.) Notiz: Wikipedia.</p>
<p>8.) Loriots (lustige) Szene unter: http://flox.at/opa/ . [Man setze den Kursor auf http://_____. Taste unten links [CTRL] gedrückt halten und einmal klicken. Auf der nun erscheinenden Web-Seite, im oberen linken Bild, mit Mausklick auf den Kopf von Opa. Für die Wiederholung des Marschs: selbe Stelle 2x anklicken.] Das Militärknaben-Institut in Annaburg (Sachsen-Anhalt) steht von 1762 bis 1921.</p>
<p>10.) Archiv: Militärmusik</p>
<p>11.) Lou Koster: *07.05.1889, +17.11.1973. Ihr berühmtest Werk: das Oratorium Der Geiger von Echternach.</p>
<p>12.) Die ersten Takte von „<em>In diesen Heiligen Hallen“</em> (Zauberflöte, Mozart). Notenheft eines Kapellmeisters einer Loge. [? Zinnen]</p>
<p>13.) Maler unbekannt.</p>
<p>14.) Alle Details über die aufgezählten Mitglieder des Bundeskontingentes sind dem Buch entliehen: Albert Toussing: Der Nationalkomponist Johann Anton Zinnen (1827 – 1898); Fels, 1998, „Les Amis du Vieux Larochette“</p>
<p>15.) Zinnen wohnt in Paris zuerst in der „<em>rue du Trésor“</em>, heute 4. Arrondissement.</p>
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			</item>
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		<title>Das Ritual</title>
		<link>http://grande-loge.lu/?p=654</link>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2013 14:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Paul Rousseau]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Articles]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>

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		<description><![CDATA[Paul Rousseau[1] Bei Tisch legen wir das Messer links, die Gabel rechts. Das Taschentuch kommt in die rechte, das Portemonnaie in die linke Hosentasche. Bevor wir das Haus verlassen, wird die Krawatte zurechtgezogen. Am Arbeitsplatz ordnen wir die Arbeitsfläche, bevor wir beginnen. Setzen wir uns im Alltag nicht oft auf bestimmte Stühle oder Bänke? Durch [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Paul Rousseau</strong>[1]</em></p>
<p>Bei Tisch legen wir das Messer links, die Gabel rechts. Das Taschentuch kommt in die rechte, das Portemonnaie in die linke Hosentasche. Bevor wir das Haus verlassen, wird die Krawatte zurechtgezogen. Am Arbeitsplatz ordnen wir die Arbeitsfläche, bevor wir beginnen. Setzen wir uns im Alltag nicht oft auf bestimmte Stühle oder Bänke? Durch unser Benehmen formalisieren wir den Alltag. Die tägliche Wiederholung gewisser Vorgänge ermöglicht uns in der überdimensionalen Welt ein persönlichbezogenes Umfeld zu schaffen, das uns Sicherheit gibt. Sobald diese Geborgenheit gegeben ist, können wir ohne Schaden das Messer auch rechts legen, das Taschentuch zu Hause vergessen, den Weg zum Arbeitsplatz mit dem Bus zurücklegen.</p>
<p>Unter gewissen Umständen wird unser Benehmen irrational, siehe pedantisch. Nehmen wir als Beispiel den Zigarrenraucher. In einem ihm geeigneten Moment öffnet er behutsam sein Etui, entnimmt diesem mit äusserster Vorsicht das von ihm begehrte rotbraune Objekt, dreht es behutsam in den Fingern, geniesst dessen Duft, schneidet gekonnt das eine Ende ab, lässt das Zündholz eine Weile brennen, zündet vorsichtig die Zigarre. Der ganze Vorgang könnte ruckzuck vor sich gehen. Doch nein! Hier herrscht nun nicht das Formale, sondern eine rituelle Handlung; sie hebt uns über den Alltag hinweg! Eine Zigarre geniessen ist keine Zigarette paffen!!!</p>
<p>Das Ritual der Freimaurer entspricht einem festgelegten Modus, dessen Ursprung bekannt ist oder sich in grauen Vorzeiten verliert. Am Anfang war Ritual Kultus. Lenning schreibt in seinem Handbuch[2] : „Unter Kultus sind überhaupt zu verstehen diejenigen Anstalten oder Einrichtungen, wodurch das Heilige, mag es als abstrakter Begriff oder personifiziert, gedacht werden,, dem Menschen näher gebracht, und er selbst von dem gemeinen und irdischen zu diesem Heiligen emporgehoben werden soll. Kultus ist Ahnung und Gefühl des Höheren, Annäherung an das Unsichtbare, es ist Veredlung der irdischen Natur. Da aber der Zweck des Kultus in keiner Zeit vollkommen erreicht wird, so bleibt der Kultus selbst überall und zu aller Zeit in Ehren. Je weniger der Kultus eine geheimnisvolle Sache hat, umso armseliger und unzweckmässiger wird er.“</p>
<p>Das Wort Ritus wird abgeleitet aus dem Sanskrit: „<em>Rita</em>“ steht für „Ordnung“. Einem Ritus folgen bedeutet, dem Chaos zu entfliehen und eine Ordnung zu wählen, welche es ermöglicht, nach gemeinsam festgelegten Regeln zu handeln. Im Lateinischen steht das Wort „<em>ritus</em>“ für Gebrauch, Zeremonie.</p>
<p>In den archaischen Gesellschaften glaubte man, unter strengster Durchführung des Rituals, den Kontakt mit den Göttern herzustellen und die Gunst derer Allmacht und Wohlwollen auf sich herabzurufen. Damit diese Riten Dauerbestand und Gültigkeit in alle Ewigkeit behalten, und so die Kontinuität vom Anfang der Menschheit bis zu ihrem Ende bewahren, sind sie oft mit der Warnung behaftet, keinen Deut am Inhalt noch Ablauf zu ändern. (Derselbe Siegel des Ewigen verbietet es jegliches Schriftzeichen an Tora oder Koran zu ändern.)</p>
<p>Irdisch bezogen sind in den archaischen Gesellschaften Riten, deren Vollzug eine soziale Komponente haben: die Beschneidung, der Übergang vom Jüngling zum Manne, die Bestattung, die Krönung eines Stammeshäuptlings, &#8230;</p>
<p><strong>Ritus und Freimaurerei</strong></p>
<p><em><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Constitutions_1734.png"><img class="size-full wp-image-667 alignleft" style="margin: 10px 8px;" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Constitutions_1734.png" alt="Constitutions_1734" width="100" height="149" /></a>„Man versteht unter Ritus die Gesamtheit der anerkannten spezifischen maurerischen Verhaltensformeln (Gebräuche, Brauchtum), insbesondere für die rituellen Arbeiten, die durch Ritualtexte der verschiedenen Ritualsysteme und durch (oft logenspezifische) Überlieferungen vorgegeben sind; zum spezifischen rituellen Brauchtum gehört, dass im Logentempel eine rituelle Zeit-Ordnung und eine rituelle Raum-Ordnung beachtet wird; die Mitglieder besitzen dort ein rituelles Alter und tragen zur symbolischen Arbeit rituelle Bekleidung. &#8211; Rituale können als Mechanismen zur Reduktion sozialer Komplexität interpretiert werden.“</em> Soweit die adäquateste Kurzdefinition von Bruder Dieter A. Binder über das Thema <em>„Ritual“</em>.[3]<br />
Betrachten wir einmal die Loge aus der Vogelperspektive. Es ist Viertel vor sieben. Eine Anzahl gestandener Männer: Ärzte, Juristen, Professoren, Beamte versammelt sich in einem bestimmten Gebäude einer bestimmten Stadt. Die gesellige Runde wird wie von Geisterhand kurz vor sieben Uhr jäh unterbrochen. Die Männer legen ein ungewöhnliches Kleidungsstück an, dann weisse Handschuhe. Schweigsam begeben sie sich zu einem bestimmten Raum, welcher in Dunkel gehüllt ist. Hier herrscht eine, man könnte fast sagen, <em>„sakrale</em>“ Ruhe. Ein jeder begibt sich an seinen festgesetzten Platz im Osten, Westen, Norden und Süden. Der Sitzordnung liegt ein bestimmter Plan zugrunde, wobei der Grundriss des Raumes vom symbolischen Osten regiert wird. Hier ist der Platz des Meisters. Von ihm geht die Regie aus, deren Anweisungen er mit Hilfe seines Hammers dirigiert. Im Westen sitzen seine beiden Aufseher, so benannt, weil sie den beiden Bänken im Norden und Süden gebieten, gemäss Anweisung des Meisters. Die übrigen Anwesenden nehmen ihre Plätze ein, auf den Bänken, hier Kolonnen genannt. Fällt nun die Tür ins Schloss, wandelt sich der eben noch beseelte Raum, den Männer mit Requisiten kreuz und quer durchschritten, in einen sakralen Raum, losgelöst von allem Irdischen. Nun sind die Anwesenden von der Aussenwelt abgeschnitten. Niemand darf ohne besonderen Grund und Erlaubnis den Raum verlassen. „Sakrale Handlung“ dulden keine Unterbrechung. Während einer Theatervorstellung oder einer Konferenz wird der verspätete Eintritt eines Gastes als schmerzhaft empfunden. Ein Spätankömmling klopft auch nicht ungestüm an die Tür, wie man es bei Bekannten tun könnte. Bei den Freimaurern klopfen Spätankömmlinge nach festgelegter Art an die Pforte des Tempels, um Einlass zu bitten.</p>
<p>Die im Tempel Anwesenden nennen sich Brüder! Vergessen sind Nachnamen, Partikel, Titel, Berufe. Alleinig bleibt die Amtsanrede: Bruder Redner, Bruder Schaffner, &#8230; .<br />
Alle tragen das sie vereinende Kleidungsstück: den Schurz: ob weiss oder bunt! Alle Brüder tragen weisse Handschuhe. Alle Brüder tragen das spezifische Abzeichen ihrer Loge [Bijou]. Bei hochfeierlichen Anlässen wird das vereinende Gefühl gestärkt durch das Schwarz der Anzüge und Krawatten<br />
Die Kleidung aber macht den wahren Maurer nicht aus. Irgendwelche Person könnte, mit Schurz und Handschuhen bekleidet, den Tempel betreten. Vor den Pforten des Tempels steht ein Wachhabender, ähnlich wie vor Tanzläden der Rausschmeisser, der jeden ungebetenen Gast fernhält. In früheren massonischen Zeiten hiess dieser Bruder <em>„Ziegeldecker“.</em> Er fragt nicht nach Name und Vorname, Beruf und Herkunft. Er verlangt vom Eintretenden ein Passwort, so wie ein Militärposten es macht. Sollte dem Ziegeldecker die Art und Weise der gegebenen Antwort suspekt erscheinen, befragt er den Besucher nach verschiedenen Anhaltspunkten des Rituals.</p>
<p>Mit dem ersten Hammerschlag des Meisters beginnt für die Anwesenden ein Zeitabschnitt, den kein profanes Stundenmessgerät skandiert.</p>
<blockquote><p><span style="color: #ff0000;">F Mein Bruder, welche Zeit ist es jetzt?</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">A …..</span></p>
<p>Zum Abschluss fragt der Meister erneut:</p>
<p><span style="color: #ff0000;">F Mein Bruder, um welche Zeit gehen die Bbr∴ von der Arbeit?</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">A …….</span></p></blockquote>
<p>Die Sonne, <em>„welche den Tag regiert“</em>, und der Mond, <em>„welcher die Nacht regiert“</em>, stehen am Zenith, ihrer höchsten Position am Firmament. Die beiden Himmelskörper sind zu vergleichen mit den beiden Säulen, welche die Pforte zum sakralen Raume wie zwei Wächter einrahmen.<br />
Während <em>„des Tagesablaufs“</em> folgt die Arbeit einem gewissen Plan. Sowohl das nun Gesprochene, wie die Handlungen unterliegen einem festen Schema, dem sich alle Anwesenden frei unterwerfen.</p>
<p>besagter „Tagesablauf“ erfolgt nach dem Schema A B A.</p>
<p>A   Feierliche Eröffnung der Loge;</p>
<p>B   das Hauptstück eine Zeichnung,<br />
mit ab und zu einem geschäftsführenden Vorspann;</p>
<p>eine konsekrierende Handlung:</p>
<ul>
<li>Aufnahme</li>
<li>Beförderung</li>
<li>Erhebung</li>
<li>Lichteinbringung</li>
<li>Einsetzung des Meisters</li>
<li>Totenehrung;</li>
</ul>
<p>A Feierliche Schliessung der Loge.</p>
<p>A B A verläuft nach Plan: dem Ritual.</p>
<p>Das Ritual ist nun aber keineswegs ein x-beliebiges Theaterstück! Ihm zugrunde liegt eine Legende: die Geschichte des Tempelbaus Salomons. Als im 18. Jh. Brüder sich von der Urlegende trennten, um andere Wege zu beschreiten, erfanden sie immer neue Legenden: Zum Mittelpunkt wurde der 2. Tempelbau, oder das Werden und Sterben der Kreuzritter oder, losgelöst von der Maurerei, die Köhlerei. Die Androgyne Freimaurerei (Brüder und Schwestern gemeinsam einer Loge zugehörig) besann sich auf das Paradies.</p>
<p>Die Legende beeinflusst dazu noch die Gesten der Anwesenden und die vorhandenen Requisiten.<br />
Das Lehrlings-, Gesellen- und Meisterritual sind ein einziges Ganzes! Erst die Erhebung zum Meister lässt den Postulanten das ganze Lehrgebäude erkennen. Nun erst wird dem Bruder die Weite des Rituals bewusst. Es ist nicht bloss Wort, es ist nicht nur Geste: es ist die Einübung der Ethik, welche die Legende den Brüdern vermittelt. Eben diese eingeübte Ethik ermöglicht es ihnen, sich draussen vor den Toren des Tempels zum Heil der profanen Welt voll und ganz zu bewähren.<br />
Das Ritual entspricht nicht einem Bühnengeplapper! Es bedient sich stellenweise bei Eröffnung und Schliessung der Loge dem mnemotechnischen Wortwechsel, der seit der Antike bis in die Hälfte de vorigen Jahrhunderts seine Effizienz bewahrte.<br />
Das Frage- und Antwortspiel wird dann in den Werklogen für das Erlernen und Erklären des vollständigen Rituals benutzt. Es wird zum <em>„Lehrgespräch“</em>.</p>
<h3><strong>A Die Eröffnung der Loge</strong></h3>
<p>In den durch zweihundert Jahre umgebastelte, neugestaltete Ritualen geht oft die Frage nach dem Wesentlichen, dem wir entgegenstreben, verloren. Ein altes Ritual (1786 ) erläutert die Frage nach dem Ziel unseres Strebens</p>
<p><span style="color: #ff0000;">F  Meine Brüderr, warum versammeln wir uns?</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">A  Um Tempel für die Tugend zu errichten und Kerker für die Untugenden zu graben.</span>[4]</p>
<p>Bruder Marbach schreibt in seinem Agenda zum ersten Grad 1864: <em>„Jeder Logenarbeit muss das wesentlich aus Handlungen bestehende Ritual gleichsam als festes Knochengerüst zu Grunde liegen, aber um dieses muss sich als ein geistlicher Leib alles was gesprochen wird zur Darstellung einer schönen individuellen Gestalt an- und umlegen.“</em></p>
<h3><strong>B  Das Hauptstück</strong></h3>
<p>Folgt nun eine Zeichnung, beinhaltet das Ritual schlicht die Einsetzung des vortragenden Bruders, die formelle Anrede des Meisters vom Stuhl sowie des Grossmeisters, die formelle Schlussfloskel und der Abgang des Redners.<br />
Das Ritual ist ein fester Bestandteil der Freimaurerei und nicht irgendein „notwendiges Übel“ oder gar ein beachtloses Anhängsel. Carl Enders schreibt 1931: <em>„Durch die Schönheit seiner Formen, reisst das Ritual die Brüder aus der Monotonie und der Banalität des Alltags. Sein Ziel ist es, eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Darum werden Musikstücke vorgetragen, denn Musik ist die Kunst welche am entferntesten gegenüber den rationellen Konzepten steht. Für den Menschen gibt es nicht nur Ziffern, Logik und Denkspiele, nicht nur Gewinn und Konkurrenz, Kampf ums Überleben und Alltagssorgen. Die wahre Kultur besteht aus einem gesunden Masse von Seele und menschlichem Geiste einerseits, und dem Alltagleben anderseits. Das Ritual zwingt die anwesenden Bbr das Gleichgewicht beider Komponenten zu suchen.“</em></p>
<p>Q  Pourquoi nous rassemblons-nous?<br />
R  Pour élever des Temples à la vertu, et creuser des cachots pour les vices.</p>
<p>Der Puritanismus gewisser protestantischer Kirchen hat jegliches Ritual verbannt. Die katholische Kirche, vor dem 2. Vatikanischen Konzil, wusste durch ein übergrosses Mass an Ritual das Volk in ihren Bann zu bringen; man denke an die feierlichen Hochämter. Das Ritual im Freimaurertempel ist ein ergreifendes Ritual, welches in einer harmonischen Umwelt stattfindet und einen sehr tiefen Eindruck auf die Brüder ausübt. Dieser Zustand erlaubt es der Seele und dem Geiste zu Höherem zu entfliehen, auf dass in allen Herzen die Gütigkeit und das Empfinden der wahren brüderlichen Liebe erweckt werden.<br />
Vladimir Viaggi schreibt in der Encyclopédie de la Franc-Maçonnerie [5]: „<em>Die Freimaurerriten ziehen unsichtbare Verränderungen des Äusseren nach sich, welche aber keine Inzidenz auf dem sozialen Gebiet beinhalten. Der Eingeweihte erlebt auf ganz persönliche und intime Art und Weise seine Beziehung mit dem Sakralen.“ Dies ähnelt Luthers Aussage: „Ein Jeder werde selig auf seine Art</em>.“ Aus anthropologischer Sicht ist das Ritualerleben eines jeden Teilnehmers bedingt durch ein sehr komplexes Geflecht aus persönlicher und sozialer Geschichte, Kultur, Psychologie, Pathologie, sowie einem Fünkchen von freiem Willen. Was ein jeder Bruder im und durch den Ritus erlebt, ist etwas Unaussprechbares, Nichtkommunizierbares.</p>
<h3><strong>C  Die Schliessung der Loge</strong></h3>
<p>Sie verläuft in ritueller Art und Weise im umgekehrten Sinne der Öffnung der Loge. Die Drei Grossen Lichter, die Werkzeuge, der Arbeitsteppich werden den Blicken der Brüder sowie den Profanen entzogen. Die Lichter werden gelöscht und mahnende Worte geleiten die rituellen Handlungen.</p>
<p>Nach der Tempelarbeit begeben sich die Brüder zu einem gemeinsamen Abendessen. Nur an Hochfeiertagen, wie die beiden Johannisfeiern, steht auch das Festmahl unter dem Zeichen eines besonderen Tafelrituals.</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Equerre.png"><img class="alignnone size-full wp-image-660" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/06/Equerre.png" alt="Equerre" width="44" height="52" /></a></p>
<p><em>[1] Altstuhlmeister der vollk\ und ger\ St-Johannisloge zur Bruderkette im O\ Luxemburg; Grossloge von Luxemburg. Vormalig Zugeordneter Stuhlmeister der Forschungsloge Quatuor Coronati N° 808 im O\ Bayreuth ; Vereinigten Grosslogen von Deutschland. Meister vm Stuhl der Forschungsloge Ars Macionica ; Grande Loge Régulière de Belgique.</em></p>
<p><em>[2] Lenning: Allgemeines Handbuch der Freimaurerei; Leipzig, 1867, F. A. Brockhaus; S. 68</em></p>
<p><em>[3] Dieter A. Binder: Die diskrete Gesellschaft, Geschichte und Symbolik der Freimaurer; Graz, 1995, Edition Kaleidoskop [ISBN 3-222-12351-9]</em></p>
<p><em>[4] Recueil précieux de la Maçonnerie Adonhiramite, par un Chevalier de tous les Ordres Maçonniques ; Chez Philarète, rue de l’Equerre, à l’A-plomb, M. DCC. LXXXVI.</em></p>
<p><em>[5] Eric Saunier (dir.); La Pochothèque; Librairie Générale Française, 2000 [ISBN 2-653-13252-7]</em></p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>St. Willibrord et St. Jean de l&#8217;Espérance Echternach</title>
		<link>http://grande-loge.lu/?p=364</link>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2012 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[GLL]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nouvelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://grande-loge.lu/wp/?p=364</guid>
		<description><![CDATA[par Jean Rhein (Quotidien)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/05/JEAN-RHEIN-St-Jean-de-lEspérance-Echternach.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-365" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/05/JEAN-RHEIN-St-Jean-de-lEspérance-Echternach.jpg" alt="JEAN RHEIN St Jean de l'Espérance Echternach" width="169" height="774" /></a></p>
<p>par Jean Rhein (Quotidien)</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Porte Ouverte de la GLL 2009</title>
		<link>http://grande-loge.lu/?p=67</link>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 17:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[GLL]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Evènements]]></category>

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		<description><![CDATA[Porte Ouverte de La Grande Loge de Luxembourg, le 19 et 20 septembre 2009 Emission RTL &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Porte Ouverte de La Grande Loge de Luxembourg, le 19 et 20 septembre 2009</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">Emission <strong>RTL</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><script src='http://grande-loge.lu/wp/wp-content/plugins/hana-flv-player/osflv/AC_RunActiveContent.js' language='javascript'></script><br />

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</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hôtel de la Loge</title>
		<link>http://grande-loge.lu/?p=279</link>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 17:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Paul Rousseau]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Articles]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Rousseau]]></category>

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		<description><![CDATA[DE LA MAISON 234 SISE AU MARCHÉ AUX POISSONS À LUXEMBOURG AU N° 5 RUE DE LA LOGE Paul Rousseau En 1541, François Ier bombarde intensément la ville de Luxembourg. Les maisons et églises sises aux alentours du Marché-aux-Poissons sont durement touchées. Lors de la reconstruction, la disposition des immeubles subit quelques changements. Les propriétaires [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #99ccff;">DE LA MAISON 234 SISE AU MARCHÉ AUX POISSONS À LUXEMBOURG AU N° 5 RUE DE LA LOGE</span></h3>
<p><b>Paul Rousseau</b></p>
<p>En 1541, François Ier bombarde intensément la ville de Luxembourg. Les maisons et églises sises aux alentours du Marché-aux-Poissons sont durement touchées. Lors de la reconstruction, la disposition des immeubles subit quelques changements. Les propriétaires réemploient pierres et bois encore utilisables. A la maison des Merciers, une poutre décorée de rinceaux est cachée dans le faux plafond. Elle montre en outre un homme tirant l’arc.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Balken.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-617" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Balken.jpg" alt="Balken" width="555" height="121" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Balken-300x65.jpg 300w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Balken.jpg 555w" sizes="(max-width: 555px) 100vw, 555px" /></a></p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/05/Plan-luxembourg.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-281" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/05/Plan-luxembourg.jpg" alt="Plan luxembourg" width="634" height="538" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/05/Plan-luxembourg-300x254.jpg 300w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2013/05/Plan-luxembourg.jpg 634w" sizes="(max-width: 634px) 100vw, 634px" /></a><br />
3.</p>
<p>Le plan de la ville de Luxembourg, dressé par Braun et Hogenberg sur base du plan Deventer, montre que la maison n° 234 s’élève maintenant à l’emplacement de deux petites bâtisses. D’où la symétrie de la façade de l’actuel n° 5, rue de la Loge.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Hotel_de_la_loge.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-284" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Hotel_de_la_loge.jpg" alt="Hotel_de_la_loge" width="641" height="687" /></a><br />
4.</p>
<p>De 1710 à 1770, la corporation des Merciers loue la maison à de tierces personnes, en stipulant toutefois dans les contrats de bail, que la grande salle leur devrait à tout moment rester à disposition pour assemblées.<br />
En 1770, la maison est rénovée de fonds en combles. D’où l’allure actuelle de l’Hôtel :<br />
• Portes Louis XV,<br />
• Escalier et ferronneries, dont les guéridons de fenêtres sont à apprécier au 4, rue<br />
de la boucherie (façade en fayence, ancienne pharmacie du Cygne)<br />
Il se peut que la cartouche de facture 18e siècle, présente sur la façade, ait alors porté la représentation de St. Michel, patron des Merciers.<br />
Lors de l’installation des troupes révolutionnaires françaises en ville de Luxembourg, les immeubles d’Eglise, des corporations et des émigrés sont confisqués et administrés par la Régie des Domaines Nationaux. La maison n° 234 est louée le 4 février 1797 au citoyen Marlet, receveur des domaines.3 Sur le relevé est dressé des « Biens des Corps d’Arts &amp; Métiers »4, nous trouvons en première position la propriété des Merciers : une maison, rue de l’Eau. Sub n° 234. Elle est estimée en revenu à 205 livres, en capitaux à 4.100 livres. Lors de la dispersion des biens confisqués par la Nation, elle est mise à prix le 16 Pluviôse an V à 3.075 livres. Finalement elle est adjugée pour 6.910 francs à Eustache Krier, ex-Capucin de Lièges.5<br />
Krier [Kriger] y meurt le 5 décembre 1802.6 La locataire, la citoyenne Marie Catherine Benus, veuve de Jean-Baptiste Labay (ci-devant conseiller au gouvernement provincial), y décède le 28 mars 1811.7<br />
Fin 1817, le n° 328 rue du marché aux Poissons, une maison avec jardin, est à vendre. Un groupe de trois citoyens s’y intéresse de près, à savoir les sieurs François Scheffer (négociant), Jean-Baptiste Gellé (greffier des Etats) et Jacques Joseph Baltia (contrôleur des Contributions). Ils sont mandatés par la Loge « à contracter promesse de vente pour l’acquisition de ce bâtiment ».8 Ledit bâtiment compte trois parties. En un premier lieu, convention est passée en 1818 avec le sieur Jean Pénical, pensionnaire militaire, et sa femme Marie-Joséphine Anderson, détenant un tiers de la propriété. La maison change de main pour 3.600 florins ou 7.619 francs et 5 centimes.<br />
La Loge en question fut fondée sous le Consulat en 1803 à l’Orient de Luxembourg, alors chef-lieu du département des Forêts et reçut sa patente du Grand Orient de France. Depuis la domination hollandaise, elle continue les travaux sous le Groot Osten der Nederlande, tout en se considérant virtuellement libre de toute attache. Migrant de chambre privée en salle privée, les membres de la R∴L∴ les Enfans de la Concorde fortifiée semblent enfin trouver leur havre de paix. Le compromis signé en janvier 1818, il s’agit de récolter les fonds nécessaires pour l’achat de l’immeuble.<br />
A cet effet est fondée devant le notaire François le Jeune la Société littéraire en date du 27 avril 1818.<br />
<a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/documents.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-286" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/documents.jpg" alt="documents" width="564" height="803" /></a><br />
5.</p>
<p>Parmi les actionnaires, retenons10<br />
• Jean-Joseph Boch, habitant Cologne<br />
• Jacques Lamort, imprimeur<br />
• Isaïe Lippmann, fabricant<br />
• Antoine, Jean-Pierre et Ferdinand Pescatore<br />
• François Scheffer, bourgmestre de la ville de Luxembourg<br />
• Mathieu Schrobilgen, avocat<br />
D’autres signataires sont des militaires prussiens, également membres des Enfans de la Concorde fortifiée<br />
• Guillaume Bohné, directeur de l’approvisionnement de la place de Luxembourg<br />
• Jean-Chrétien Kellermann, capitaine d’artillerie<br />
• Jean-François-Louis de Salvigny, capitaine du Génie<br />
Avant de commencer la mise en état de la maison, il faut<br />
• faire sortir un locataire qui n’est autre que &#8230;.. le curé de Saint-Michel ;<br />
• faire enlever un tas de fumier, déposé contre un mur par le sieur Bisserot, et qui a<br />
occasionné un dommage considérable.11<br />
La vaste pièce de réunion au premier étage servant dorénavant comme salle d’agape, un deuxième étage doit être surajouté pour abriter le temple maçonnique.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/rue_de_la_Loge.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-288" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/rue_de_la_Loge.jpg" alt="rue_de_la_Loge" width="365" height="575" /></a><br />
6.</p>
<p>La maison est assurée pour 4.000 florins des Pays-Bas auprès de la Compagnie d’Anvers.<br />
Le 9 janvier 1820, le Temple maçonnique est inauguré en grandes pompes.<br />
Le Vénérable Maître Jean-Baptiste Gellé fait brûler de l’encens en l’honneur du Grand Architecte de l’Univers et adresse à l’Eternel ces vœux :<br />
De la terre et des cieux Architecte immortel, Viens rendre à nos travaux leur majesté première, Et que pour tes enfans, dans ce jour solennel, Commence un siècle de lumière !<br />
&#8230;..<br />
Nous inaugurons en ce jour,<br />
Dans nos cœurs, pleins d’amour,<br />
L’autel de la miséricorde.</p>
<p>En 1839, pour célébrer l’avènement de l’indépendance du Grand-Duché les francs- maçons restaurent leur Temple, une entreprise semée d’embûches techniques et qui met à mal les nerfs des Frères. Les travaux sont supervisés par le Frère Jean-François Eydt, l’architecte de la Ville de Luxembourg.<br />
• Le 19 août, le maçon qui s’est proposé à faire la voûte à raison de 9 francs la toise, se rétracte. Il faut composer et se concilier avec lui.<br />
• Le 16 novembre, l’artiste-peintre F.-J. Maisonnet promet de repeindre les colonnes à l’entrée du Temple.<br />
• Le sieur Seywert, ferblantier-lampiste et entrepreneur de gaz portatif, pose 1 citerne dans la cave, 190 pieds de tuyaux en plomb et 10 lampes à boule.<br />
• Les décors muraux, selon des cartons du Frère Jean-Baptiste Fresez, sont supervisés par l’artiste lui-même.<br />
• Quant à l’harmonium pour accompagner les cantiques maçonniques, le choix oscille entre un orgue, appelée Æoline, tel qu’en en possède le Frère Ferdinand Pescatore ou un trépidion qui ne coûte que 300 francs à Paris. L’instrument qui est finalement acquis est à admirer au foyer du Conservatoire de la Ville de Luxembourg. .13<br />
• Il faut doter la maison de lieux d’aisance. Ils seront bâtis dans le jardin.<br />
L’heureux développement commercial du Grand-Duché permet à la bourgeoisie de cultiver les Arts. Nombre de francs-maçons participent activement à la jeune Société pour la Conservation des Monuments historiques. L’engouement pour les sciences est tel qu’en 1850, un imprimé précise en entête le point précis où se trouve l’Hôtel de l’Ordre sur le globe terrestre :</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Supreme_Conseil.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-290" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Supreme_Conseil.jpg" alt="Supreme_Conseil" width="503" height="326" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Supreme_Conseil-300x194.jpg 300w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Supreme_Conseil.jpg 503w" sizes="(max-width: 503px) 100vw, 503px" /></a><br />
7.<br />
Lors de la fête solsticiale en juillet 1866, le Temple brûle pendant que les Frères sont à table un étage plus bas. De l’œuvre murale du Frère Fresez, restaurée en 1855, il ne reste que cendres. Le Vénérable Maître Oscar Belanger se charge de la rénovation des lieux dévastés. Né en 1835 à Thivencelles (département du Nord-Pas-de-Calais, France), il entre à l’Ecole Centrale des Arts et Manufactures à Paris, puis fait carrière aux Chemins de Fer du Nord, puis passe à la Compagnie Guillaume-Luxembourg. Belanger choisit le métier d’ingénieur sur conseils de son oncle, professeur à la dite Ecole. Belanger aurait préféré se vouer à la peinture. Il reprend les pinceaux afin de redécorer les murs. Le temple est supposé à ciel ouvert, avec les principales constellations du firmament. L’entablement est rapporté tout autour par les colonnes outre les deux colonnes symboliques à l’Ouest. Entre les colonnes l’on voit des paysages représentant les différentes époques de l’architecture. « L’artiste a fait revivre l’ancienne Egypte. On n’est pas pour rien l’ami de Gustave Doré. »</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/temple-1900.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-291" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/temple-1900.jpg" alt="temple 1900" width="645" height="459" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/temple-1900-300x213.jpg 300w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/temple-1900.jpg 645w" sizes="(max-width: 645px) 100vw, 645px" /></a><br />
8.</p>
<p>Lors de la guerre franco-allemande de 1870, les francs-maçons luxembourgeois installent une ambulance dans leur immeuble. Aucun blessé des deux camps belligérants n’ayant atteint la capitale, le poste de secours est démonté en 1872 et les travaux en loge reprennent.<br />
En 1885, les Frères sont invités à couvrir le déficit occasionné par « les travaux extraordinaires d’entretient au bâtiment ». Souscrivent entr’autre les Frères Schroell (imprimeur), le baron de Ziegesar (intendant des Domaines), Louis Godchaux (fabricant) Gustave Metz (industriel), le Dr. Ferrant.<br />
Le 28 décembre 1890, la Société littéraire est reconduite pour 50 ans.<br />
A l’occasion, la frise qui court autour du Temple, est démontée et remplacée par des motifs égyptiens, tirés du Livre des Morts. Les travaux sont effectués par le peintre Frantz Heldenstein.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/colonnes.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-293" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/colonnes.jpg" alt="colonnes" width="601" height="337" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/colonnes-300x168.jpg 300w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/colonnes.jpg 601w" sizes="(max-width: 601px) 100vw, 601px" /></a><br />
9.</p>
<p>Au plafond, un plafonnier cache le trou d’aération. Il est encadré par une « chaîne d’union » de prêtres égyptiens entre lesquels se glissent les 12 signes zodiacaux.<br />
￼</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/lustre.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-294" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/lustre.jpg" alt="lustre" width="623" height="617" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/lustre-300x297.jpg 300w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/lustre.jpg 623w" sizes="(max-width: 623px) 100vw, 623px" /></a><br />
10.</p>
<p>Des francs-maçons ont soutenu à un certain moment au 18e siècle l’idée, que l’Art de bâtir fut inventé par les Egyptiens. L’expédition des savants français au pays du Nil sur instigation de Napoléon ne fit qu’accroître le prestige de l’Ancienne Egypte, surtout après la publication de leur volumineux rapport illustré. Les 28 volumes, appartenant à notre maison grand- ducale, firent l’objet d’une exposition à la Bibliothèque Nationale à Luxembourg. Une brève exposition se déroule en ce moment aux Invalides à Paris, à l’occasion du bicentenaire de la publication de l’ouvrage. Pour la petite<br />
histoire : de la quinzaine des planches montrées, quatre sont dues à la main de Henri- Joseph Redouté, frère moins connu de Pierre- Joseph Redouté, à l’honneur actuellement au Centre Neumünster avec ses roses. Les deux peintres, de naissance Luxembourgeois, furent francs-maçons. Henri-Joseph fut reçu au cours de l’expédition d’Egypte à la loge des savants Saint Alexandre d’Ecosse.<br />
Par arrêté grand-ducal du 3 août 1910, la Société littéraire devient une S.A. dotée d’un capital de 25.000 francs. Son but : la création d’une bibliothèque, l’achat et vente de livres, de boissons et de denrées alimentaires. Les mandataires Joseph Junck, alors Grand-Maître, Thierry, Omlor, Munchen, Sand et Knaff font apport<br />
a) d’une maison avec ses dépendances, sise à Luxembourg, rue de la Loge, n° 5, cadastrée commune de Luxembourg, section F, n° 549, pour une contenance de 2 ares 70 centiares ;<br />
b) dans le mobilier, les vins en cave, les livres, brochures et publications périodiques qui se trouvent dans la maison susdécrite.<br />
Après l’invasion allemande en mai 1940, les lois nazies interdisant la franc-maçonnerie prennent vigueur au Luxembourg soumis. L’Hôtel de la Loge ainsi que l’avoir à la Banque Lévy de près de 10.000 francs sont confisqués par le « Stillhaltekommissar ». Le mobilier usuel vendu, la porcelaine attribuée à l’Ecole ménagère de la Ville. Le mobilier maçonnique est gardé par les Nazis. A l’instar d’autres immeubles maçonniques en Europe, ils ont l’intention d’ouvrir le Temple aux visiteurs, afin de leur montrer les alcôves secrètes des ennemis du Reich. Vers la fin de la guerre, les Nazis n’ont toujours pas réalisé le Musée antimaçonnique. Ils s’en lassent et pressés par le besoin d’argent, vendent bel et bien l’immeuble à un Allemand d’Outre-Rhin. Or, au grand dam de ses supérieurs, un employé allemand fait casser l’acte de vente !<br />
Après la guerre, l’immeuble, vétuste, sert de dépotoir aux innombrables livres de la Bibliothèque Nationale, rapatriés d’Allemagne. Le Vénérable Maître Eugène Moseler, représentant en produits industriels, se bat des mains et des pieds pour la récupération des locaux, afin que la vie maçonnique puisse reprendre. Ce ne sera chose faite qu’à la mi- juillet 1945! En novembre de la même année, Moseler écrit à un Frère d’Anvers : « Sans meubles, sans bibliothèque, sans archives, l’immeuble endommagé, la fortune confisquée, nous recommençons à reconstruire matériellement d’abord notre chère et vénérable institution. »<br />
Mais à peine que les maçons ont-ils repris la truelle en main, que la Recette municipale leur réclame les arriérés d’impôt foncier de 1945 et de 1944 !</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/impots.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-295" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/impots.jpg" alt="impots" width="632" height="726" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/impots-261x300.jpg 261w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/impots.jpg 632w" sizes="(max-width: 632px) 100vw, 632px" /></a><br />
11.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dans les années 1950, le peintre et Frère Michel Stoffel restore les peintures murales.<br />
En 1967, la façade arrière de l’Hôtel de la Loge est transformée. Par un passage en surplomb les Frères créent un nouveau parvis du Temple.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/plan_facade.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-296" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/plan_facade.jpg" alt="plan_facade" width="711" height="857" /></a><br />
12.<br />
Le 12 mai 1972, le Temple est derechef sinistré par le feu. Les décors sont détruits ainsi que l’étendard offert aux maçons par leurs épouses en 1820 !<br />
Le Temple est rénové de façon provisoire &#8230; un provisoire qui dure trente ans !</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Stalle_Venerable.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-298" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Stalle_Venerable.jpg" alt="Stalle_Venerable" width="630" height="796" /></a><br />
13.</p>
<p>Vers l’an 2000, le temple est agrandi et remis au goût du jour.</p>
<p>Depuis 1818, l’ancienne salle de réunion au premier étage de l’Hôtel de la Loge sert de salle à manger, encore appelée salle des agapes ou salle humide. La cuisine, équipée selon les dernières normes en vigueur, est attenante. Au rez-de-chaussée se trouve la salle de réception du Grand-Maître, ainsi que le secrétariat. Le secrétariat ainsi que la salle humide ont gardé leurs cheminées respectives du ? 18e siècle. La cave sert d’entremise pour les bouteilles de vin. Pour les œnologues, permettez de citer quelques crûs : Romané mousseux, Royal Berton, Volnay Vieux, Macon 1873, Hasensprung, madère fin vieux, du Wormeldange fourni par le Frère Wies. Le visiteur qui se promène dans l’Hôtel de la Loge remarque bien qu’il doit aux étages monter ou descendre plusieurs marches en passant d’une pièce à une autre. Mais à aucun moment il ne lui vient à l’idée qu’il franchit le seuil d’une maison autre que le n° 5. En effet, la maison n° 7 rue de la Loge est ajoutée au patrimoine avant la IIe Guerre Mondiale. Elle abrite au rez-de-chaussée la conciergerie. A l’étage se trouve la bibliothèque maçonnique, en cours de réinstallation. Toutes les bibliothèques du monde semblent être vouées à une restructuration sempiternelle. A peine née en 1803, la jeune loge Les Enfans de la Concorde décrète en 1807 déjà la remise en ordre de la bibliothèque et des archives. En 1841, c’est au tour de l’historien, le Dr. Aug. Neÿen, de s’occuper des livres. En 1932, c’est le linguiste et fondateur du scoutisme luxembourgeois, le professeur Joseph Tockert qui officie dans la bibliothèque.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Bibliothèque.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-299" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Bibliothèque.jpg" alt="Bibliothèque" width="453" height="234" /></a><br />
14.</p>
<p>Des travaux récents ont fait disparaître le balcon attenant à l’appartement du concierge. Vidé jusqu’au roc naturel, cet espace a révélé une fosse sceptique datant du Moyen-âge. ￼<br />
En arrière de la maison n° 5, une firme d’Esch/Alzette, dont le patron revêtira la charge de Vénérable Maître dans les années 1960, construit une annexe en béton. Du dernier étage, les Frères profitent d’une vue imprenable et ravissante sur le Grund.</p>
<p><a href="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Grund.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-300" src="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Grund.jpg" alt="Grund" width="341" height="214" srcset="http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Grund-300x188.jpg 300w, http://grande-loge.lu/wp/wp-content/uploads/2009/09/Grund.jpg 341w" sizes="(max-width: 341px) 100vw, 341px" /></a></p>
<p>15.</p>
<p>Voilà en quelques mots et images l’Histoire de ce vénérable Hôtel, dont les soubassements semblent reposer sur l’Histoire de la Ville de Luxembourg au 10e siècle.<br />
Avant de clôturer cette présentation à l’occasion de la Journée Porte Ouverte 2009 notre Patrimoine National, permettez-moi de retourner un court instant dans la dite « Petite Histoire ».<br />
Au Congrès de Versailles, le roi de Prusse put étendre son influence jusqu’à la Moselle. Son successeur jeta son dévolu sur la cathédrale de Cologne pour assoir la gloire de la Prusse dominante en Allemagne, ainsi que la sienne propre.<br />
Pour que le rayonnement de la cathédrale surpasse le prestige de celle de Strasbourg, sise maintenant en terre de France, il fallait achever par les meilleurs maçons le chantier commencé quelques siècles plus tôt. Ce furent les francs-maçons de la Confédération germanique, descendants des anciens maçons opératifs, qui prirent en main le financement de l’œuvre par le biais d’une tombola.<br />
La loge luxembourgeoise, bien qu’organe indépendant, mais de fait domiciliée dans un<br />
pays appartenant au Bund, s’associa à la vente des dits billets.<br />
Sur quoi, le Frère Aug. Neÿen se leva en tenue et prononça un fort réquisitoire d’envoyer du bon argent luxembourgeois hors des frontières pour sauver un monument allemand. Il aurait mieux fallu avec l’argent récolté sauver les monuments en périls au Grand-Duché.<br />
Sur ce il claqua la porte du Temple et s’en fut fonder avec quelques Frères et des bourgeois avertis la Société pour la Recherche et la Conservation des Monuments historiques dans le Grand-Duché de Luxembourg en 1842. Société défunte, dont le Service des Sites et Monuments Nationaux a pris depuis la relève.<br />
Je vous remercie de votre patiente attention.</p>
<p><b>Paul Rousseau</b></p>
<div class="woo-sc-hr"></div>
<p>1 Georg Braun et Franz Hogenberg (1581) : Plan de la ville de Luxembourg, selon Deventer (1562) 2 Photo Marc Betzen (© Photothèque de la Ville de Luxembourg)</p>
<p>3 Lefort, p. 282<br />
4 Archives Nationales Luxembourg B 766 f 120<br />
5 ANL B 310<br />
6 Pierre Hamer: Jean-Guillaume Guerrier, Un conventionnel luxembourgeois à Haïti et en Flandre ; PSH, 1969, Imprimerie St. Paul ; p. 197<br />
7 Rupprecht, p.79<br />
8 GStAPK 5.1.5/111 f° 239 v<br />
9 ANL notaires: François le Jeune 1817/1818<br />
10 GStAPK 5.1.15/108<br />
11 GStAPK 5.1.15/111 f° 248<br />
12 Ets. Thill, Bruxelles<br />
13 GStAPK 5.1.15/109,3<br />
14 Oraison funèbre; Bulletin triennal 1882-1884; édité par le Suprême Conseil Maçonnique pour le Grand- Duché de Luxembourg<br />
15 Ve Manifestation maçonnique internationale à Luxembourg les 25,26, 27 mai 1912. in : Bulletin (Organe official du Bureau International de Relations maçonniques), Année X – N° 3; N° 32 ; Juillet- Septembre 1912 ; p.371<br />
16 Notes du Frère Jules Mersch<br />
17 Photo Tony Krier, 1978<br />
18 Tony Krier, 1978</p>
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